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| |beispiel=St. Georgen Mobil | | |beispiel=St. Georgen Mobil |
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| | |beispiel=Ernsti-Mobil Ernstbrunn |
| | |beschreibung=Das Ernsti-Mobil gehört zu den Pionierprojekten in Niederösterreich und existiert bereits seit 2011. |
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| | |beispiel=ElektroMobil Eichgraben |
| | |beschreibung=Nach dem Vorbild dieses Projekts sind mittlerweile viele weitere Angebote in Niederösterreich und anderen Bundesländern entstanden. |
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| | |beispiel=Elektromobil Pressbaum |
| | |beschreibung=Beim Elektromobil Pressbaum wird die Möglichkeit genutzt, die telefonischen Buchungen über zusätzliche Freiwillige entgegen zu nehmen, um die Fahrer*innen zu entlasten. |
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| | |beispiel=EMIL Euratsfeld |
| | |beschreibung=Auch EMIL hat zahlreiche Nachahmer*innen in Niederösterreich gefunden. 2022 nahm bereits das elfte Projekt seinen Betrieb auf. |
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| |bundesland-priority=Handbuch:Land Salzburg, Handbuch:Land Steiermark, Handbuch:Land Tirol, Handbuch:Land Vorarlberg | | |bundesland-priority=Handbuch:Land Salzburg, Handbuch:Land Steiermark, Handbuch:Land Tirol, Handbuch:Land Vorarlberg |
| |bundesland=Handbuch:Land Burgenland, Handbuch:Land Kärnten, Handbuch:Land Oberösterreich | | |bundesland=Handbuch:Land Burgenland, Handbuch:Land Kärnten, Handbuch:Land Oberösterreich |
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Dies ist eine Druckversion des Handbuchs zu bedarfsorientierten Mobilitätsangeboten („Mikro-ÖV“), das in der aktuellsten Fassung unter handbuch.bedarfsverkehr.at online verfügbar ist.
Erstelldatum: 30.10.2026.
Angebote, die durch einen Verein mit Hilfe freiwilliger Fahrer*innen zur Verfügung gestellt werden. Innerhalb einer oder mehrerer Gemeinden erfolgt die Bedienung von Tür zu Tür, gebucht wird telefonisch direkt bei den Lenker*innen.
Details zu diesem Modell
Für wen ist das Angebot zugänglich?
In den meisten Fällen beschränkt sich das Bediengebiet auf eine einzelne Gemeinde. Gibt es höherrangige ÖV-Haltestellen oder wichtige Versorgungseinrichtungen (wie Ärzt*innen) nur in einer Nachbargemeinde, ist es sinnvoll, auch diese anzufahren.
von Tür zu Tür
nach Bedarf
Üblicherweise werden die Fahrten wegen der sozialen Zielsetzung zu einem sehr günstigen Tarif angeboten. Beim Modell „Elektromobil Eichgraben“ gibt es nur einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, ohne dass weitere Kosten für jede einzelne Fahrt anfallen. Beim Modell „EMIL Euratsfeld“ wird hingegen zusätzlich zur jährlichen Mitgliedschaft ein kleiner Betrag für jede Fahrt eingehoben.
Die Suche nach Freiwilligen, die Fahrtdienste übernehmen, ist die zentrale Herausforderung beim Betrieb von Gemeindebussen.
Mit Emobil.cc und EMILIO gibt es zwei Software-Entwicklungen aus Niederösterreich, die u.a. bei der Einteilung der Fahrtdienste unterstützen.
Wer koordiniert die Fahrten und wie werden sie bestellt?
Die Zusammenstellung der Route erfolgt direkt durch die Fahrer*innen. Finden mehrere Fahrten zur gleichen Zeit statt, obliegt es den Fahrer*innen, Wartezeiten einzuschätzen und Fahrten nach Möglichkeit zu bündeln.
Welche Kosten hat die Gemeinde?
Durch die kostenlos erbrachten Leistungen der Freiwilligen entstehen für die Gemeinde vergleichsweise geringe Kosten. Sie beschränken sich auf die Anschaffung der Fahrzeuge, Wartung, Versicherung und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.
Welche Aufgaben hat die Gemeinde?
Obwohl ein Gemeindebus-Verein prinzipiell auch aus einer privaten Initiative entstehen kann, ist die Unterstützung durch die Gemeinde(-politik), z.B. bei der Suche nach freiwilligen Fahrer*innen maßgeblich entscheidend für den Erfolg eines Projekts.
Beispiele für Bedarfsverkehre dieses Modells
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Bei den mittlerweile zahlreichen Projekten dieses Modells fallen außer einer geringen Mitgliedsgebühr auch Kosten für jede einzelne Fahrt an. Für die Organisation des EMIL Systems steht die Software EMILIO zur Verfügung. Kontaktperson verfügbar |
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Verein EMIL Euratsfeld
Andreas Zeiner
andreas.zeiner@sinthetic-motion.at
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Nach dem Vorbild dieses Projekts sind mittlerweile viele weitere Angebote in Niederösterreich und anderen Bundesländern entstanden. Für die Organisation der Freiwilligendienste steht eine eigene Software-Lösung zur Verfügung. Kontaktperson verfügbar |
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www.elektromobil-eichgraben.at
Johannes Maschl (www.elektromobil-eichgraben.at)
elektromobileichgraben@hotmail.com
04367681032672
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Das Virger Mobil in Osttirol gehört zu den schon am längsten bestehenden Freiwilligensystemen. Kontaktperson verfügbar |
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Gemeinde Virgen
Angelika Berger
berger@virgen.at
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Taufkirchen Mobil ist das erste Projekt in Oberösterreich nach dem Modell von ElektroMobil Eichgraben. Nutzer*innen zahlen lediglich einen geringen Mitgliedsbeitrag und haben keine weiteren Kosten. Kontaktperson verfügbar |
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Verein Taufkirchen Mobil
Wolfgang Schlick (Obmann)
wolfg.schlick@aon.at
+43 676 9330162
Die Frage, ob ein Angebot öffentlich zugänglich oder nur für eine bestimmte Gruppe zur Verfügung stehen soll, ist stark von den Zielsetzungen des Angebots abhängig. Geht es vor allem um eine soziale Zielsetzung und darum, die Mobilitätschancen für eine spezifische, ansonsten benachteiligte Zielgruppe zu verbessern, kann eine Beschränkung der Zugänglichkeit sinnvoll sein, um die Kosten des Angebots gering zu halten. Einige Angebote können nur von Senior*innen oder Jugendlichen genutzt werden, manchmal dürfen nur die Gemeindebürger*innen damit fahren.
Bei Angeboten mit freiwilligen Fahrer*innen ist aus gewerberechtlichen Gründen in der Regel eine Mitgliedschaft im Verein für die Nutzung notwendig.
Das Bediengebiet eines Bedarfsverkehrsangebots kann je nach den Zielsetzungen und Bedürfnissen der Zielgruppen unterschiedlich festgelegt werden:
mit einzelnen Zielen außerhalb
Fahrgeldeinnahmen sind ein wichtiger Teil der Finanzierung von Bedarfsverkehren, können in der Regel die Kosten aber bei weitem nicht decken. Sie haben starken Einfluss darauf, wie das Angebot von Nutzer*innen wahr- und angenommen wird.
Damit Bedarfsverkehr noch stärker als Teil des öffentlichen Verkehrs wahrgenommen wird, empfiehlt sich in der Regel die Integration in den Tarif des Verkehrsverbunds. Bei Angeboten, bei denen die soziale Zielsetzung im Vordergrund steht, kann gegebenenfalls auch ein noch günstigerer Tarif zur Anwendung kommen.
Disposition beschreibt den Vorgang, wie Fahrtwünsche zu Routedarn für die eingesetzten Fahrzeuge zusammengestellt werden. Den Nutzer*innen sollte bei der Buchung sofort mitgeteilt werden können, zu welchem Zeitpunkt ihnen eine Fahrt angeboten werden kann.
Die üblichsten Formen sind:
manuelle Disposition und telefonische Buchung direkt bei den Fahrer*innen
Bei kleineren Bedarfsverkehren, bei denen nur ein einzelnes Fahrzeug im Einsatz ist und die Zahl der Nutzer*innen nicht zu hoch ist, hat es sich bewährt, wenn Fahrten direkt telefonisch bei den Fahrer*innen gebucht werden und diese sich selbst ihre Routen zusammenstellen.
automatisierte Disposition mit Buchung über Telefonzentrale oder App
Sobald mehrere Fahrzeuge im Einsatz sind, ist es sinnvoll bzw. nötig, die Koordinierung der Fahrten (Disposition) von einer dafür erstellten Software übernehmen zu lassen. Die Buchung erfolgt dann über eine Telefonzentrale oder über Apps.
In den meisten Fällen, in denen ein professionelles Transportunternehmen die Verkehrsdienstleistung durchführen soll, wird eine Ausschreibung dieser Dienstleistung erforderlich sein. Dabei sollten sich Gemeinden und Regionen durch Expert*innen unterstützen lassen. In manchen Bundesländern bzw. für manche Modelle von Bedarfsverkehr wird vom Verkehrsverbund Unterstützung für Gemeinden angeboten oder die Ausschreibung im Auftrag der Gemeinde gänzlich abgewickelt.
Wenn ein Planungsbüro mit der Konzeption des Bedarfsverkehrsangebots beauftragt wurde, kann dieses meist auch bei der Ausschreibung unterstützen. Das fertige Konzept bildet jedenfalls die Grundlage für die Leistungsbeschreibung der Ausschreibung.
Bedarfsverkehr ist ein Angebot von sehr hoher Qualität und deshalb auch mit den entsprechenden Kosten verbunden. Als Teil des öffentlichen Verkehrs wird Bedarfsverkehr immer von Subventionen abhängig sein.
Eine Möglichkeit, die Kosten für die Gemeinde relativ gering zu halten, ist unter bestimmten Voraussetzungen die Durchführung der Fahrten durch ehrenamtliche Fahrer*innen.
Die unterschiedlichen Modelle von Bedarfsverkehr bringen unterschiedliche Kostenstrukturen mit sich, die in der Beschreibung der Modelle detaillierter dargestellt werden.
Generell können folgende Kostenbestandteile unterschieden werden:
- einmalige Initialkosten, z.B. Kosten für Planung und Konzeption, Fahrzeuganschaffung, Haltestellenbeschilderung, Einführungs-Marketing
- laufende Fixkosten, z.B. Personalkosten, Versicherungen, Telefongebühren, laufendes Marketing
- laufende variable Kosten, z.B. Strom- bzw. Treibstoffkosten
[[Handbuch:|Details zum Thema ]]